Pianist Nuron Mukumi Presse

Presse

Rondo Magazin, 22. Oktober 2022

CD-Besprechung

„… Jetzt hat Nuron Mukumi, ein junger, in Hamburg lebender Deutsch-Usbeke, sein zweites Album dem späten Zyklus der 18 Stücke für Klavier op. 72 gewidmet und diese großartigen Miniaturen endlich dem Dornröschenschlaf entrissen… So entpuppt sich der 26-jährige Pianist schon hier als ein großartiger, gereifter Interpret, der den eigentlichen, tief humanen Seelenkern und die positive Kraft von Tschaikowskis Musik überzeugend herausarbeitet.  …“ von Attila Csampai

Mehr …

Liechtensteiner Vaterland, 17. Oktober 2022

Ein ukrainischer Solidaritätsabend

Mit einem Konzert des Nationalen Sinfonieorchester der Ukraine, seinem Chefdirigenten Volodymyr Sirenko und dem Solisten Nuron Mukumi eröffneten die Vaduzer Weltklassik-Konzerte ihre Saison.

„Derart eingestimmt folgte das Klavierkonzert Nr. 1 in Es-Dur von Franz Liszt, das durch den Pianisten Nuron Mukumi zum Highlight des Abends wurde… Aber nicht nur seine immense Fingerschnelligkeit prägte das Spiel, auch seine Art und Weise, mit dem Klavier umzugehen. Er sprach durch das Instrument, sang dazu und liess immer wieder die Töne nachklingen, hörte ihnen dabei zu und es schein, als seien alle eben zum Leben erweckten Töne schwerelos und würden mit den Tönen des Orchesters Fangen spielen. Nuron Mukumi liess die Musik von Liszt trillern und perlen, aber nicht die technische Brillanz stand dabei im Mittelpunkt, sondern der Ausdruck, die Intensität – kurz: die Musik. Das wurde auch bei seinen zwei Zugaben deutlich: Er spielte eine Variation von Liszts „Paganini“ und zudem einen Walzer von Chopin. Besser hätte er seinen Auftritt nicht beenden können. Das war Weltklasse! …“

Mehr …

Klassik-heute.com, 22. Dezember 2018

CD-Besprechung

„Mit martialischster Wucht hämmert Nuron Mukumi Franz Liszts Funérailles in die Tasten, treibt die satten Akkorde der Apotheose in wahrhaft astrale Höhen. Das ist von einer schier umwerfenden, ungeheuer nachhaltigen Wirkung, die sich kaum übertreffen lässt. Doch auch das entgegengesetzte Extrem beherrscht er meisterlich: die mystische Verklärung in der Legende des den Vögeln predigenden Heiligen Franziskus ist von einer derartigen, geradezu bezwingenden Intensität, dass man beim Hören auch hier unweigerlich gefesselt wird. Dazwischen gibt es noch jede Menge Zwischentöne, doch auch die beherrscht 1996 geborene, usbekische Pianist mit außergewöhnlicher Selbstsicherheit …“ von Guido Krawinkel

Mehr …

 

Pizzicato.lu, 28. November 2018

Aus innerer Kraft

„Die suggestive Kraft der Musik, die auf dieser CD zu hören ist, ist stupend. Nuron Mukumi, 1996 in Tashkent (Usbekistan) geboren, stellt sich als ein ungemein überlegen gestaltender Pianist vor. Seine Liszt-Interpretationen überzeugen mit ihrer von innen kommenden Rhetorik, stilistisch sicher, singend, geschmeidig und mit der seltenen sonoren Schönheit eines völlig ungekünstelten Spiels. Die Melodienzärtlichkeit wird nie durch Melancholie verschleiert, die dramatische Kraft kann die bewegende, durch die langsamen Passagen geschaffene Atmosphäre nicht zerstören. Die vorbildliche Dosierung allen Geschehens ist es, die diese Schallplatte so wertvoll macht …“

von Remy Franck

Mehr …

 

Spiegel Online, 11. November 2018

Junge Pianisten – Leidenschaft und Ekstase

„Ambitioniert und furchtlos sind noch harmlose Adjektive, um den Anspruch und die Ziele zu beschreiben, die sich der gerade einmal 22-jährige Pianist Nuron Mukumi gesetzt hat. Die Debüt-CD „Summit“ (Genuin) vereint unterschiedliche Paradestücke des Klavier-Revolutionärs Franz Liszt (1811-1886) mit der „Trauermarsch“-Sonate Nr. 2 op. 35 von Frédéric Chopin (1810-1849). Ein smartes Programm, wobei gerade die Liszt-Auswahl besticht und den Formwillen des jungen Meisters aus Usbekistan erkennen lässt. …“ von Werner Theurich

Mehr …

Taunus Zeitung, 18. November 2017

Musikalisches Feuerwerk – Nuron Mukumi erntet Ovationen

„Nuron Mukumi ist erst 21 Jahre alt und schon ein Meisterpianist. Das stellte er bei den Schlosskonzerten eindrucksvoll unter Beweis. […] Auch im lebhaften Scherzo stellte er seine Fähigkeit zu stark differenzierter Dynamik ständig unter Beweis. Das finale Presto spielte Mukumi in überirdischem Tempo, dass einzelne Töne kaum mehr zu unterscheiden waren. …“

Mehr …

Taunus Zeitung, 8. April 2014

Die scheinbare Leichtigkeit der Virtuosität

„… In äußerster Brillanz trug Mukumi das virtuose Konzert vor, scheinbar bequem an die Lehne seines Stuhls gelehnt, was so bei Pianisten sonst nicht zu erleben ist. Sehr variabler Anschlag, feines Nachempfinden der Musik, starker Ausdruck, das alles in makelloser Technik präsentiert, zeichnete sein Spiel aus. …“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. November 2013

Beflügeltes Bilderhören – Nuron Mukumi im Frankfurter Sendesaal

„… Aus der Schar technisch sattelfester Nachwuchskünstler ragt Mukumi schon jetzt heraus als Interpret von Rang. […] Das Herz des Publikums, das ihm am Ende des Konzerts stehend Beifall spendete, hatte der Solist zuvor durch seine erstaunliche künstlerische Reife gewonnen. …“ von Benedikt Stegemann

Deutsch