„Der Pianist Nuron Mukumi betrat den Flügel nicht als Virtuose im Schaufenster, sondern als großer Lyriker mit beseeltem Spiel. Schon im ersten Satz überzeugte er mit einem klaren, differenzierten Anschlag: niemals polternd, niemals manieriert, sondern durchzogen von innerer Glut. Francis und das Orchester antworteten schlank, transparent und doch auch knackig in der Akzentuierung, sodass der Eindruck eines Gesprächs entstand, in dem beide Seiten sich gegenseitig antreiben. In der Kadenz zeigte Mukumi seine technische Souveränität, aber immer im Dienst des Ausdrucks – er ließ die Läufe nicht als Fingerübung stehen, sondern verwandelte sie in Dramatik.“ von Dirk Schauß
Nuron Mukumi
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